Liebe Freunde unserer Aktion Wir helfen in Heltau,

Januar 2010

Liebe Freunde unserer Aktion Wir helfen in Heltau,

gerade noch rechtzeitig, bevor der Vulkan den Luftraum sperrte, bin ich von Heltau zurückgekommen. Es war ein kurzfristig geplanter Termin und es ging hauptsächlich darum, die Weichen einer bevorstehenden Strukturveränderung in eine für uns bestmögliche Richtung zu stellen.

Ein kleines Mädchen (links), das wir unterstützen, mit seiner Familie
Ein kleines Mädchen (links), das wir unterstützen, mit seiner Familie

p>Was ist geschehen? Das Diakonische Werk der ev. Kirche A.B. in Rumänien muß sich aus finanziellen Gründen aus bestehenden Arbeitsfeldern zurückziehen, diese den örtlichen Gemeinden zuordnen und seinen Sitz schließen. Es wird also in Zukunft kein übergeordnetes DW mehr in Rumänien geben, da die finanzielle Unterstützung vor allem aus Deutschland und Österreich wegfällt. Für unsere Arbeit, Diakoniestation und vor allem Arche Noah, die von Anfang an unter der Schirmherrschaft des DW stehen, fällt damit die juristische Vertretung gegenüber dem rumänischen Staat weg.

Darauf müssen wir reagieren und so habe ich in den letzten Wochen intensive Gespräche mit Vertretern des DW in Hermannstadt, sowie dem Bischof und dem Hauptanwalt (juristischer Vertreter des Bischofs) der ev. Kirche A.B. geführt. Die Vorstellung, unsere Außenvertretung der Heltauer ev. Ortsgemeinde zu übertragen, wie es seitens der Leitung vorgesehen war, hätte uns erhebliche Probleme bereitet, weil damit das Bürgermeisteramt für die Subventionierung der Arche zuständig wäre. Eine wenig verlässliche Zukunftssicherung. Wir brauchen zur Ergänzung unserer Spenden die staatliche Unterstützung, wenn wir den Umfang und die Qualität unserer Arbeit weiterhin aufrecht erhalten wollen zum Wohl dieser Kinder.

Wieder dieses Mädchen (links) mit einem Blumenstrauß, der in der Arche gebunden wurde
Wieder dieses Mädchen (links) mit einem Blumenstrauß, der in der Arche gebunden wurde

Deswegen war es nötig, eine neue Struktur zu finden und die Zuständigkeit der höheren Verwaltungsebene für uns zu erhalten. Inzwischen ist es gelungen. Das Landeskirchenamt A.B. hat unserer Bitte entsprochen und wird die für uns nötigen Verwaltungsaufgaben übernehmen, wobei wir uns in geringem Umfang an den dafür anfallenden Personalkosten beteiligen werden. Jetzt brauchen wir noch eine formelle Zustimmung der beteiligten Gremien und eine neue Satzung,damit ein gleitender Übergang möglich ist und wir auch mit dem neuen Schirmherrn unseren kirchlichen Bezug zum Ausdruck bringen. Es hat mich gefreut,dass der Bischof im persönlichen Gespräch betont hat, wie wichtig unsere Arche Noah inzwischen auch für die Region geworden ist.

Das war dann auch Thema der Beiratssitzung der Arche Noah, an der als Gast der neue ev. Pfarrer der Heltauer Gemeinde teilgenommen hat und es hoffentlich auch weiterhin als ständiges Mitglied des Beirates tun wird.

Deshalb blieb mir dieses Mal wenig Zeit für Besuche, aber doch genügend, um mit den Kindern der Arche zusammen zu sein, dem Mitarbeiterteam und den Absolventen. Ebenfalls hatten wir ein Treffen mit den Mitarbeiterinnen der Diakoniestation. Pflegemittel und einige Medikamente hat freundlicher Weise wieder die Fa. Raguse von hier mitgenommen. So konnte ich sie vor Ort übergeben, zur Freude der Helferinnen.

Kinder der Arche, nachdem Frau Dithmar das Wunder der Rose von Jericho vorgeführt hatte
Kinder der Arche, nachdem Frau Dithmar das Wunder der Rose von Jericho vorgeführt hatte

Wir haben auch unser nächstes Zusammensein geplant,und das steht unmittelbar bevor.

Am 19./20.Juni wollen wir im Rahmen des Gemeindefestes der Christuskirche an 20 Jahre Rumänienhilfe unserer Gemeinde erinnern. Das geht nur mit Gästen aus Heltau und ich freue mich, dass 14 Personen kommen werden: einige Kinder der Arche Noah mit der Leiterin, Carmen Sandru, sowie 2 Absolventen; 4 Schüler der Schule Nr.3, mit der die Heidewegschule partnerschaftlich verbunden ist ,mit ihrer Musiklehrerin, Frau Konrad; Frau Dr.Cioflec, vielen sicher bekannt, als Leiterin der Diakoniestation zusammen mit Frau Gaspar, als Vertreterin der Orthodoxen Gemeinde.

Dazu möchte ich Sie natürlich sehr herzlich einladen. Mit Talk und Musik beginnen wir am Sa. den 19.Juni um 18 Uhr im Pavillon. Am Sonntag setzt sich das Fest fort mit dem Gottesdienst um 11 Uhr und dem anschließenden Zusammensein auf dem Kirchplatz unter dem Thema Brücken bauen.

Den nächsten Transport plane ich Anfang Oktober. Bis dahin ist der Umbau des Gemeindehauses abgeschlossen und dann werden wir sicher eine kurzfristige Lagermöglichkeit bekommen.

Mit herzlichen Grüßen und besonderem Dank für alle Unterstützung

Marianne Dithmar

Kontaktadresse:
Marianne Dithmar
Hugo-Preuß-Str. 36, 34131 Kassel

Spendenkonto:
Ev.Kirchengemeinde KS-Bad Wilh .Kasseler Sparkasse BLZ 520 503 53 Kto.1 055 672 oder
Schülertagesstätte-Arche-Noah-Stiftung Kasseler Sparkasse BLZ 520 503 53 Kto.2 111 544


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