Liebe Freunde unserer Aktion Wir helfen in Heltau,

Mai 2017

Liebe Freunde und Paten unserer Aktion Wir helfen in Heltau,

Anfang Mai war ich wieder in Heltau. Dieses mal war es ein Blitzbesuch. Es ging mir vor allem um die Einstellung eines Sozialpädagogen und um ein Treffen mit den Absolventen, den Ehemaligen.

Nach Abschluß der 8. Klasse verlassen die Jugendlichen die Arche Noah, müssen aber noch zwei Jahre weiterführende Schulen in Heltau besuchen. Sie weiter zu begleiten ist eine wesentliche Aufgabe, um die Nachhaltigkeit der Förderung zu festigen.

Mit 16 Jahren, nach Beendigung der 10. Klasse, beginnt für sie die nächste Orientjerungsphase - Was kommt danach - ein Lebensabschnitt, in dem für unsere Jugendlichen eine vertrauensvolle Unterstützung unentbehrlich ist.

Zunächst aber will ich Ihnen von dem Treffen mit diesen jungen Menschen berichten. Ich hatte Beiratsmitglieder dazu gebeten und zum Pizzaessen eingeladen. Es war ein beeindruckendes Zusammensein. 11 Jugendliche waren gekommen und sie haben erzählt.

  • Von der Arbeit als Kellner am Wochenende, um Nachhilfestunden zu finanzieren mit dem Ziel, doch das Abitur nachzuholen.
  • Von der doppelten Schichtarbeit, um endlich ein eigenes Zimmer finanzieren zu können, befreit vom familiären Druck.
  • Von der weiterführenden Fachschule in Hermannstadt, um Elektromechanik zu lernen, gegen den Willen der Familie. So haben alle von ihren beschwerlichen, aber zielorientierten Wegen berichtet.
  • Auch Bibi, der in der Arche am liebsten unter dem Tisch saß und nur mühsam zum Lernen zu motivieren war. Die 8. Klasse hat er aber geschafft. Nach längerer Pause arbeitet er nun bei einem Maurerunternehmen in Heltau. Er wird gebraucht.
  • Ein Mädchen arbeitet, verdient Geld und merkt, wie schwer es ist, sich in dieser Situation für eine Ausbildung zu entscheiden.

In dieser Lebenssituation wollen wir die jungen Menschen intensiv begleiten, sie bei ihrem Findungsprozeß unterstützen, sie zu der Ausbildung motivieren und ihr Selbstvertrauen stärken.

Dazu benötigen wir einen Sozialpädagogen. Nach intensiven Gesprächen haben wir einen ]ugendmitarbeiter auf Stundenbasis eingestellt und hoffen, dass er das Vertrauen der Jugendlichen gewinnt und sich eine hilfreiche Zusammenarbeir entwickelt. Anfang Juni findet das erste Treffen statt.

Für ein Jahr hat die Kolpingfamilie in Röthenbach die finanzielle Unterstützung dieser Maßnahme zugesagt, wofür wir sehr dankbar sind.

Mit herzlichen Grüßen

Marianne Dithmar

Kontaktadresse:
Marianne Dithmar
Hugo-Preuß-Str. 36, 34131 Kassel

Spendenkonto:
Ev.Kirchengemeinde KS-Bad Wilh .Kasseler Sparkasse BLZ 520 503 53 Kto.1 055 672 oder
Schülertagesstätte-Arche-Noah-Stiftung Kasseler Sparkasse BLZ 520 503 53 Kto.2 111 544


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