DAS LUKASEVANGELIUM IN (KREUZ-)REIMEN

 "Verdichtet" von Pfarrer Martin Becker
 
DIE APOSTEL

Manchmal ging er in die Stille,
brauchte Ruhe ganz für sich,
betete zu seinem Vater,
wurde mit Gott inniglich.

Einmal stieg er auf den Hügel,
betete die ganze Nacht,
nahm sich Zeit, mit Gott zu reden
und hat alles überdacht.

Als es wieder Morgen wurde
rief er seine Jünger her,
wählte zwölf aus ihrer Mitte,
eng Vertraute wählte er,

nannte sie auch die Apostel,
die "Gesandten" sagt man auch,
denn sie war'n geschickte Menschen,-
so war es im Sprachgebrauch.

Einmal war da Fischer Simon,
Petrus wurde er genannt.
Jesus selbst nennt ihn "den Felsen",
das hat er in ihm erkannt.

Und Andreas, Simons Bruder,
den erwählte er sich aus,
auch Jakobus und Johannes
aus des Zebedäus' Haus.

Dann war da Bartholomäus,
von dem wissen wir nicht viel.
Von Philippus und Matthäus
kennen wir schon mehr Profil.

Thomas war da, jener Zweifler
oder Zwilling auch genannt,
und der andere Jakobus
als Alphäus Sohn bekannt.

Es gab auch den zweiten Simon.
Er war damals als Zelot
deutlich gegen die Besatzer,
voller Eifer bis zum Tod.

Zweimal gab es auch den Judas
einmal des Jakobus Sohn,
und der and're, der Verräter.
Anfangs war er kein Spion.

Es gab auch noch andre Jünger.
Doch zu Jesu engstem Kreis
Zählten nur die zwölf Apostel,
deren Namen jeder weiß.

LUKAS 6,12-16

Alle Rechte vorbehalten
Copyright 2002 beim Autor Martin Becker, Kassel

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