DAS LUKASEVANGELIUM IN (KREUZ-)REIMEN

 "Verdichtet" von Pfarrer Martin Becker
 
GOTTES WORT IN SICH TRAGEN

Jesus ist auf ganz viel Ablehnung gestoßen.
Man sagt, dass er mit dem Teufel einig sei.
Andre lobten als Propheten diesen Großen.
Eine Frau im Volk sprach über ihn ganz frei:

"Selig ist die Mutter, von der du geboren.
Selig ist der Leib, der dich getragen hat.
Und die Brüste, die du sogst, sind auserkoren.
Glücklich muss die Frau sein, die dich machte satt."

Jesus sprach darauf: "Ja, selig ist zu finden,
wer auf Gottes Wort hört und es in sich wahrt,
alle, die an Gottes Zusagen sich binden,
jeder, der es durch die Lebensart bejaht."

Dadurch lobte er die Mutter und erklärte:
Sie trug Gottes Wort in sich und hat's bewahrt.
Doch daneben er die Hoffnung aller nährte,
dass Gott sich den Hörenden selbst offenbart.

LUKAS 11,27+28

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Copyright 2002 beim Autor Martin Becker, Kassel

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