ProChrist2006 - Ein Rückblick

 

Vom 19. bis 26. März 2006 fand jeden Abend ein Gottesdienst der besonderen Art statt. ProChrist feierte ihn mit etwa 5000 Menschen in der Olympiahalle in München und 170.000 Menschen an 1250 Übertragungsorten in ganz Europa nahmen live daran teil. So auch hier in Kassel im Gemeindehaus der Freien Evangelischen Gemeinde in der Kurhausstr. 46.

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Was ist denn nun das Besondere an diesen Gottesdiensten? Sie beginnen mit einem neuen Dankeslied an Gott, frisch komponiert für diese ProChrist-Veranstaltung von Jürgen Werth, dem Chef vom ERF, der auch diese Abende moderiert hat. Es gibt Musik und mitreißende Lieder über Gott, einen lustigen Theatersketch und als Höhepunkt eine Predigt von Pfarrer Ulrich Parzany.

In diesen Predigten forderte er uns zum Zweifeln und Staunen über Gott heraus. Er sprach sehr entschieden, charismatisch über den Glauben zu Gott, voller Beispiele aus der Presse, aktuellen Büchern und der Heiligen Schrift. Er erinnerte uns an die Grundwerte des christlichen Glaubens: Sie sind an einer Hand abzählbar:

  • tägliches Gebet zu Gott
  • täglich wenigstens 15 Minuten im Wort Gottes lesen
  • jeden Sonntag in die Kirche gehen, um neue Kraft bei Gott zu tanken
  • die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen in einer Gemeinde suchen
  • Menschen helfen im diakonischen Sinn und zu Gott zu finden

5 Grundwerte des christlichen Glaubens

Das Thema Tsunami, Terror, Tod - und wo ist Gott? führte Ulrich Parzany zum Matthäus-Evangelium 27, 31-51, wo auch Jesus am Kreuz kurz vor seinem Tod ruft: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Mit dem Tod Jesu reißt der Vorhang im Tempel, der den allerheiligsten Bereich, den nur der Hohepriester einmal im Jahr betreten durfte, abtrennte, in zwei Teile. Der Zugang zu Gott und seiner Liebe zu uns wurde frei.

Als die Menschen Jesus im Lukasevangelium 13, 1-5 wegen einiger trauriger Todesfälle fragten, warum Gott das zuläßt, gab er ihnen keine beruhigende Erklärung. Aber diese Unglücke geben uns Christen die Chance in praktischer Liebe zu helfen.

Über das Thema Gesundheit erinnerte Ulrich Parzany an Jesus, dem Vergebung der Sünden (das gilt auch im 21. Jahrhundert!) wichtiger war als Heilung, nachzulesen im Matthäusevangelium 2, 1-12. Was können wir tun, damit unser Leben heil wird:

  • Versöhnung mit Gott
    Wenn die Beziehung zu Gott gestört ist, hat das verheerende Folgen für alle Lebensbereiche.
  • alles mit Gott besprechen
    Wir sind ihm wichtig!
  • Verantwortung übernehmen
    Pfleglicher Umgang mit unserem Körper, richtige Ernährung und angemessene Bewegung, aber auch verantwortlicher Umgang bzgl. Ärzte und Medikamente.
  • Liebe weitergeben
    Gesundung und Krankendienst ist nicht nur eine Sache von unserem Gesundheitssystem und den Kranken selbst, die eventuell allein sind, sondern ist unser aller Aufgabe: Pflege ist Liebesdienst!

Bei dem Thema die 10 Gebote erklärt Ulrich Parzany, daß die 10 Gebote mit einer Liebeserklärung Gottes beginnen: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft geführt hat. Er will ganz persönlich für uns da sein.

Die 10 Gebote sind eine Gebrauchsanweisung für die Freiheit, die Gott uns in dieser Welt gibt.

Die 10 Gebote

Bei dem Thema Was kommt nach dem Tod? berichtete Ulrich Parzany über das Weltgericht im Matthäus-Evangelium 25, 31-46, wo Jesus die einen zu sich holt, weil sie den Hungrigen zu essen gaben und die anderen in das ewige Feuer stößt, weil sie das nicht taten. Es geht um Liebe und Barmherzigkeit. Das ist der Maßstab Gottes. Da wir ihn aber nie so vollkommen wie Gott erreichen können, gibt es die Gnade durch Jesus Christus, der unsere Unvollkommenheit auf sich nahm. Dies gilt für alle, die diese Gnade annehmen.

Zu dem Thema Haste was, dann biste was - Was bin ich eigentlich wert? sprach Ulrich Parzany über das Gleichnis im Lukasevangelium 12, 16-21, wo Jesus über einen reichen Mann, der seine Scheunen voller Vorräte füllte, sagte, daß er ein Narr ist, denn sie machen ihn nicht reich vor Gott.

Ein Tip von einem Rabbi ist, in der linken Tasche einen Spruch auf einer Karte in Scheckkartengröße zu haben: Auch ich bin nur Erde und Asche. Und in der rechten Tasche: Auch um meinetwillen hat Gott Himmel und Erde erschaffen. Je nachdem, ob er mutlos oder anmaßend drauf ist, greift er nach der einen oder anderen Karte.

Damit diese Medizin wirkt, muß man Gott kennen. Wir sind ihm den Preis am Kreuz wert. Kann uns das nicht Selbstwertgefühl geben?

Ein Freund von Ulrich Parzany hat das Prinzip von Gott begriffen; er sagt: Mir gehört nur, was ich verschenke.

Zum Thema Was hilft gegen die Angst meinte Ulrich Parzany, daß es natürlich ist, Angst zu haben. Das Geschäft mit der Angst boomt. Auch Jesus hatte Angst in Gethsemane, aber er sagt auch im Johannesevangelium 16, 32-33:

Es wird die Zeit kommen - ja, sie ist schon da -, in der man euch auseinander treibt. Ihr werdet euch in Sicherheit bringen und mich allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

Eine gute Hilfe in Not und Angst ist für uns Christen Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte...

Bei dem Thema Das Leben macht Sinn fragte Ulrich Parzany, ob das Leben sinnvoll wird, wenn wir gesund sind und etwas Nützliches leisten? Viele denken so, aber wir sind und wollen doch keine Maschinen sein, die weggeworfen werden, wenn sie nichts mehr taugen. Unser Leben wird sinnvoll, wenn wir geliebt werden. Der Schöpfer liebt uns, so sehr, daß er sogar seinen Sohn Jesus Christus zu uns auf die Welt schickte.

Im Lukasevangelium 5, 1-11 können wir lesen, wie Jesus den Fischer Simon zu einem Menschenfischer macht. Er vergibt ihm seine Sünden und ruft ihn in seinen Dienst, gibt ihm eine Aufgabe.

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Mehr über die Veranstaltungen erfahren Sie bei ProChrist direkt. Dort können Sie die Predigten von Ulrich Parzany nachlesen. Dort können Sie auch erfahren, wie Sie einen von den Kleinste-Kirche-der-Welt-Smarts leasen oder erwerben können. Das ist mehr als nur ein Fisch-Aufkleber am Auto!

 
Lothar F. Wiehler


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